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Neue Firma, neuer Blog: Aus ValueClick wird Conversant

NEWS: ValueClick firmiert um und führt als Conversant Europas erste integrierte Plattform für personalisiertes Marketing ein. Diesem Schwerpunkt werden wir künftig auch unseren Blog widmen. Deshalb arbeiten wir fleißig an einem neuen Auftritt und melden uns schon bald an anderer Stelle zurück. Bis dahin bedanken wir uns ganz herzlich bei allen ad&networks-Lesern und bitten um ein bisschen Geduld!

Das Autoren-Team

One at a time, by the millions: Conversant-CEO John Giuliani setzt auf das Thema Personalisierung

‚The best way to advertise‘ führt für John Giuliani entlang der personalisierten Onlinewerbung. Der CEO von Conversant (bislang ValueClick) stellt den neuen Ansatz seines Unternehmens persönlich auf der diesjährigen dmexco vor. Gemeinsam mit Dawn Airey (Yahoo) und Brian Wong (Kiip) steht er am ersten Messetag am 10. September um 11.20 Uhr in der Debate Hall auf der Bühne. Titel des Trendpanels: „The showdown: Three opinions – Three promises: The Best way to Advertise“.

Banner Conversant

Während John Giuliani die Zukunft der Werbung in der Personalisierung sieht, setzt Dawn Airey auf die Kombination von Mobile und Native Advertising. Brian Wong dagegen spürt das Ende für aufdringliche Display-Werbung kommen. Er will deshalb die Art und Weise revolutionieren, wie Marken eine Verbindung zu ihren Konsumenten aufbauen.

Im Gespräch mit The Street, einem der führenden unabhängigen Finanzportale in den USA, gab John Giuliani bereits erste Einblicke in die neue Thematik und stand zum Rebranding des Unternehmens Rede und Antwort:

Conversant: Die Onlineflüsterer kommen

Das Café Corso ist ein netter Szene-Treff mitten im Münchner Glockenbachviertel. Schlicht, nicht überkandidelt, mit einem aufmerksamen Service und einem wirklich tollen Frühstück. Für uns hat das Lokal eine ganz besondere Bedeutung: Am 24. Juli um zehn Uhr gaben wir hier unter Pressevertretern unseren neuen Unternehmensnamen bekannt: Conversant! Unser Europa-Chef Oded Benyo sowie Richard Sharp, Managing Director UK & DACH der Sparte Media Solutions, erklärten ausgewählten Fachjournalisten, was es mit dem Rebranding auf sich hat. Nämlich das: ValueClick, einer der führenden Anbieter im Online-Marketing, firmiert um und tritt mit neuem Geschäftsmodell an.

Conversant: der Vier-Stufen-Prozess zum Erfolg

Conversant: der Vier-Stufen-Prozess zum Erfolg

Ab 8. September – also pünktlich zur dmexco – vereint Conversant weltweit die Stärken unserer sechs erfolgreicher Player: dem Display-Netzwerk ValueClick Media, dem Affiliate Marketing-Anbieter Commission Junction, der Adserving- und Tracking-Technologie Mediaplex, dem Mobile-Network Greystripe, dem Personalized Media-Experten Dotomi sowie dem Video-Anbieter SET-Media. Mit dem organisatorischen Zusammenschluss entsteht der globale Marktführer für personalisierte Online-Werbung. „Kunden wollen nicht mit zu vielen Einzel-Spezialisten sprechen, sie interessieren sich für ganzheitliche Lösungen“ begründete Oded den Schritt im Pressegespräch.

Eine Conversant-Studie aus den USA untermauert seine These: Online Marketing befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Kennzeichnend dafür sind vier wesentliche Trends: die Konsolidierung auf weniger, aber dafür nachweislich erfolgreiche Channels, die Implementierung von personalisierten Marketing-Lösungen, die Konsolidierung auf weniger Dienstleister sowie die exakte Messung und Zuweisung der Wirkungsbeiträge der einzelnen Online-Marketing-Maßnahmen. Hervorzuheben ist hierbei insbesondere der Aspekt der Personalisierung: Laut der Umfrage sind 73 Prozent der Marketer der Meinung, dass personalisiertes 1:1-Marketing die Zukunft im Digital Marketing ist. Conversant ist hierfür die Lösung.

Streuverluste minimieren, unnütze Werbung für Verbraucher ausschließen – das ist die Stoßrichtung. Oder wie es Richard sagte: „Zu viele Marketing-Verantwortliche brüllen ihre Kunden an, wir wollen künftig besser und gezielter „flüstern“. Doch richtig Flüstern setzt einiges an Vorbereitungen und Investments voraus: ein neues Data-Center in Amsterdam etwa steht vor der Eröffnung. Die dmexco kann kommen.

 

 

 

dmexco 2014: Ein persönlicher Ausblick

“Bald steht sie uns wieder bevor: die dmexco. DAS Event des Jahres: international, informativ und trendgetrieben. Dann hetzen wir wieder zwischen Messehallen hin und her, stehen vor überfüllten Konferenzräumen und suchen verzweifelt nach einem Hauch von Handynetz. Und doch ist deutlich die Vorfreude zu spüren: Endlich mal (wieder) Journalisten, Kunden und Branchenexperten persönlich treffen, die man sonst nur über das Telefon bzw. per Email kennt. Und bestenfalls mal in Ruhe bei einem Kölsch plaudern.

Das diesjährige Motto der dmexco lautet „Entering New Dimensions“. Aber warum eigentlich diese „Überverkaufe“? Wurde das Online Marketing mit Real-Time Bidding und Big Data nicht sowieso schon auf eine neue Ebene gehoben? Hatte die Customer Journey-Analyse nicht schon vor Jahren die Aussteuerung von Werbemitteln revolutioniert? Absolut! Doch meiner Meinung nach verfügen die meisten Anbieter erst jetzt über ausgefeilte Technologien UND die nötige Erfahrung, um all die genannten Fortschritte auch zu vereinen. Genug Gesprächsstoff eigentlich – da muss nicht immer gleich eine neue Dimension her.

In der Praxis heißt das: Die Anbieter können Daten sammeln, analysieren und verarbeiten und die Ergebnisse als Basis für die Aussteuerung der Online Marketing-Maßnahmen verwenden – effizient, valide und voll automatisiert. Und so hoffe ich auf echte Erfahrungsberichte statt schnöder Theorie, auf anschauliche Case Studies statt neuer (theoretischer) Erfolgsmodelle. Denn gerade das macht die dmexco für mich in diesem Jahr so spannend.”

Im Interview: Tobias Allgeyer über die Performance Marketing Insights in Berlin

Tobias Allgeyer

Tobias Allgeyer

Von dem schon häufig prognostizierten Stillstand im Affiliate Marketing war auf der ersten „Performance Marketing Insights“ am 24./25. Juni in Berlin nichts zu spüren. Wir haben Tobias Allgeyer, Country Manager Commission Junction, um einen Rückblick zum aktuellen Branchentreffen gebeten.

 Tobias, die PMI löst die a4u expo ab und fand dieses Jahr zum ersten Mal in Berlin statt. Was hat sich verändert?

Die Grenzen der einzelnen Performance Marketing-Disziplinen wie Affiliate, Display oder SEM verschwimmen zusehends. Advertiser betrachten ihre Kanäle ganzheitlich und steuern ihre Kampagnen auf Basis ihrer User Journeys aus. Dieser Entwicklung tragen die Veranstalter mit der Generalisierung der ‚a4u expo‘ hin zur ‚Performance Marketing Insights‘ Rechnung.

Natürlich lag der Fokus in diesem Jahr immer noch stark auf Affiliate Marketing. Die neue Ausrichtung wird sich erst in ein paar Jahren endgültig zeigen. Einige Unterschiede ließen sich jedoch schon jetzt bemerken: Die PMI war deutlich internationaler als die a4u expo, es waren sehr viele Publisher vor Ort und die Panels und Vorträge auf einem guten Niveau.

CJ Worldcup

Beim CJ Worldcup kickerten die Experten von Commission Junction mit den internationalen Besuchern der PMI begeistert um die Wette.

Welches Panel muss man auf der PMI unbedingt gehört haben?

Das Thema Technologie zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte PMI-Programm. Denn: Wenn sowohl die Analyse als auch die Aussteuerung der (Online) Marketing-Kanäle ganzheitlich und übergreifend erfolgen sollen, sind ein ausgereiftes Trackingsystem sowie eine zentrale Datenplattform unverzichtbar.

Unmittelbar damit verknüpft ist die Frage nach dem „richtigen“ Anbietermodell: Public Networks wie Commission Junction stehen im Wettbewerb mit Inhouse-Lösungen, Agenturen und Technologieanbietern um ihren Platz am Markt. Eines der spannendsten Panels war für mich deshalb „Different Clients, Different Goals – In-house, Agency or Network?“. Das Ergebnis der polarisierenden Debatte: Eine Standardlösung gibt es nicht. Unternehmen und Markt sind dafür zu individuell und dynamisch.

Gibt es Neuigkeiten beim Dauerthema Attribution?

Bereits seit Jahren kaut die Affiliate-Branche immer wieder auf dem Thema Attribution rum. Bislang aber ohne vorzeigbares Ergebnis. Nun ist die Debatte neu aufgeflammt: In Großbritannien und Frankreich arbeiten die ersten Werbungtreibenden erfolgreich mit individuellen Vergütungsmodellen auf Customer Journey-Basis. Allerdings nicht ganz ohne Probleme – und die ein oder andere Lehre. Zum Beispiel, dass Werbungtreibende dafür sorgen müssen, dass der Affiliate-Kanal attraktiv bleibt, wenn sie Publisher halten möchten. Ganzheitliche Betrachtung und Vergütung hin oder her.

Welche Erkenntnis nimmst du von der PMI mit?

Die, dass die Grenzen zwischen den einzelnen Performance Marketing-Disziplinen weiter verschwimmen und „Affiliate Marketing“ sich dem anpassen muss. Und die, dass das kein Grund zur Sorge ist. Denn das Geschäftsmodell bleibt. Conversions & Sales – kurz Vertrieb – sind relevant wie nie.

PMI_Party

Ordentlich Zeit zum Networking bot die PMI-Party am Abend.

ValueClick startet eigene Wissensplattform „Quest“ – Ein Interview mit Birgitt Klempin

Birgitt Klempin verantwortet seit 2007 den HR-Bereich bei ValueClick. Heute erzählt sie uns im Blog alles über die neue Online-Plattform „Quest“.

Birgitt, was verbirgt sich hinter „Quest“?

„Quest“ ist eine weltweite Online-Plattform für alle unsere Mitarbeiter. Sie unterteilt sich in zwei Bereiche: „Learning & Development“ steht für eine Lernplattform, auf der unsere Mitarbeiter gezielt internes sowie externes Wissen abrufen und sich fachlich sowie persönlich in verschiedenen Trainings weiterbilden können. „Performance Management“ ist eine Bewertungsplattform für unsere Mitarbeiter, d.h. hier werden z. B. Beurteilungen und Einschätzungen erarbeitet und anschließend in direkten Gesprächen vertieft und erläutert. Dies hilft uns dabei, die Stärken und Schwächen eines jeden Mitarbeiters besser einzuschätzen und sie durch die Zuweisung individueller Trainingseinheiten in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Das Besondere daran: „Quest“ wurde von dem amerikanischen Unternehmen CornerstoreOnDemand exklusiv für ValueClick entwickelt.

Seit wann kommt „Quest“ zum Einsatz?

QuestUnser Mutterkonzern in den USA arbeitet bereits seit April 2014 mit der neuen Online-Plattform. In Deutschland wird Quest seit Anfang Juni eingesetzt.

Wer liefert die Inhalte?

Externe Inhalte stellt CornerstoreOnDemand zur Verfügung. Die internen Unterlagen kommen von ValueClick. Zwar kümmert sich hier aktuell noch die HR-Abteilung in den USA, schon bald sollen aber alle Niederlassungen von ValueClick selbst Dokumente, Videos oder Webinare einstellen können. Ziel ist es, länderübergreifend einen ständigen Wissenstransfer zu gewährleisten, indem unsere Mitarbeiter relevante Informationen sowie wertvolles Praxiswissen auf der Online-Plattform mit allen anderen Standorten teilen.

Welche Vorteile stecken in „Quest“?

„Quest“ spart Zeit: Unsere Mitarbeiter müssen für ihre Fortbildung nicht mehr außer Haus, sondern können ihre Trainingssessions flexibel in ihren Arbeitsalltag einbinden. Statt geballt, findet die Wissensvermittlung jetzt kontinuierlich über das ganze Jahr verteilt statt. Jeder Mitarbeiter entscheidet dabei selbst, in welchem Rhythmus er vorgeht.

„Quest“ ermöglicht uns außerdem, unsere Mitarbeiter noch individueller zu fördern. Ob Persönlichkeitstraining, der Umgang mit Management-Tools oder die Bedienung von Excel – unsere Lernplattform umfasst eine Vielzahl an Themen und Trainingsmöglichkeiten. Ein solch breites Spektrum könnten wir ohne „Quest“ gar nicht anbieten.

Dank „Quest“ erhält künftig jeder Mitarbeiter genau dort Unterstützung, wo er sie auch tatsächlich braucht. Neben individuellen Trainingssessions wird es aber auch gemeinsame Fortbildungen geben: Das stärkt den Teamgeist und fördert den persönlichen Austausch.

Vielen Dank!

Gastbeitrag: Sichtbarkeitsdiskussion überschattet Erfolgsgeschichte von Online-Display-Werbung

ValueClick Media_Richard Sharp

Richard Sharp
Managing Director UK & DACH
ValueClick Media

“In der Welt von Werbung und Media ist es nicht ungewöhnlich, dass offensichtliche Fragen über Jahre hinweg unbeantwortet bleiben. Wir kennen alle die Frage „Welche Hälfte meiner Werbung wirkt?“. Die Behauptung, dass 50 Prozent der Display-Werbung (oder mehr*) niemals gesehen wird, da sie sich ‚below-the-fold‘, also im unteren Teil der Website oder am unteren Rand des Bildschirms befindet, beschäftigt sich unter dem Thema der Sichtbarkeit wieder einmal mit dieser Frage.

Die Wurzeln der Diskussion „Erschien meine Anzeige above-the-fold oder below-the-fold?“ reichen dabei tief bis zu den – heute veralteten – Offline-Medien (wie zum Beispiel Zeitungen) zurück. Bei diesem Ansatz werden alle Unzulänglichkeiten des alten Media Trackings und Targetings in die Online-Welt übertragen.

Die Initiative 3MS (Making Measurement Make Sense) des Interactive Advertising Bureau (IAB), die auch von führenden Anbietern wie ValueClick Media unterstützt wird, ist der erste positive Schritt hin zu einer allgemeinen Standard-Messgröße für die Sichtbarkeit. Die vom IAB festgelegte Definition von ‚Visibility‘ ist enorm wichtig. Erstens misst sie direkt, ob eine Anzeige gesehen wurde und zweitens ermutigt sie den Displaymarkt, sich aus alten Media-Fesseln zu befreien.

Dass sich immer mehr Anbieter für eine Standard-Sichtbarkeits-Messgröße einsetzen, sollte als gutes Zeichen gewertet werden. Aber die Wahrheit ist: Anbetracht der Riesenschritte, mit denen sich Digital Performance Marketing in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, ist Sichtbarkeit ein Randthema. Werbetreibende Unternehmen suchen zunehmend nach Anbietern, die riesige Datenmengen verarbeiten können, maßgeschneiderte Zielgruppen-Insights beisteuern und mit Techniken wie mehrdimensionalem Targeting einzelne User direkt ansprechen können.

Heute dreht sich in der Online-Werbung alles um Personalisierung. Wir sind jetzt in der Lage, direkt zu messen, ob eine Anzeige vom User wahrgenommen wurde oder nicht. Das macht die ‚below-the-line‘-Debatte obsolet. Ebenso müssen wir keine Werbung mehr auf Websites von Premium-Publishern schalten, um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Denn wir wissen, wann ein einzelner User in die passende „audience“ fällt – unabhängig davon, auf welcher Seite er sich gerade befindet.

Der nächste große Schritt im Online Advertising wird wahrscheinlich die Messung der Dauer sein, also wie lange ein User jede einzelne Display-Anzeige sieht. Wir wissen, dass es hinsichtlich Ad Value einen großen Unterschied macht, ob eine Anzeige auf dem Bildschirm des Users für mehrere Minuten oder nur für wenige Sekunden erscheint. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass künftig jemand Bannerwerbung auf Basis von gesehen Minuten anbieten wird. Dennoch ist es eine Alternative, für jeden einzelnen User den Wert einer Impression zu ermitteln.

Die Ankündigung von Google, nur noch Anzeigen abzurechnen, die der IAB-Definition von Sichtbarkeit (50 Prozent der Anzeige müssen für mindestens eine Sekunde sichtbar sein) entsprechen, zeigt, dass der Display-Markt von einheitlichen Kriterien noch weit entfernt ist. Auch die Marketer, die in Multichannel-Kampagnen investieren, sind sich dessen zunehmend bewusst.

Google’s Entscheidung, sich der Sichtbarkeitsproblematik anzunehmen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch im Grunde dreht sich im digitalen Marketing derzeit alles um 1:1 Targeting über verschiedene Endgeräte.

Innovation und Standardisierung zwingen Media und Online Werbung nach und nach, den Zauberumhang abzulegen und ihre Ergebnisse transparent und nachvollziehbar zu belegen. Das Thema Sichtbarkeit ist hier nur ein kleines Puzzleteil. Die Diskussion darüber darf auf keinen Fall die wahre Erfolgsstory von Online-Display-Werbung überschatten.”

*comScore Research ging 2013 von 54 Prozent aus

 

CJ Selfie posten und Freiticket für die Performance Marketing Insights Europe gewinnen!

Sie sind Publisher und möchten Ihre Aktivitäten ausbauen? Die Performance Marketing Insights, die vom 24.- 25. Juni in Berlin stattfindet, ist DAS Must-Have unserer Branche. Hier tauschen sich Advertiser und Publisher sowie Netzwerke und Agenturen über erfolgreiches globales Affiliate Marketing aus.

Commission Junction verlost unter ALLEN Publishern zwei Last Minute Freitickets im Wert von je 600 Euro!

Und so einfach geht`s:

Schicken Sie uns ein Selfie von sich mit CJ

  1. CJ Brand aussuchen (Logo, Werbemittel, Screen,…)
  2. Motiv zusammen mit Ihnen ins rechte Bild rücken
  3. und dann einfach via Twitter oder Facebook direkt an uns schicken

Einsendeschluß ist Montag, der 2. Juni.

Selfie

 

 

 

 

 

Unter den witzigsten Bildern verlosen wir die Gewinner! Wir freuen uns auf Eure Schnappschüsse.

Euer CJ Team

 

Mobile Marketing: Erst jeder fünfte Werbungtreibende aktiv

Die Bedeutung von Mobile Marketing ist den Digital-Marketern durchaus bewusst, doch an der Umsetzung hapert es noch gewaltig. Das belegt jetzt eine aktuelle Umfrage von Commission Junction unter 70 Advertisern, Agenturen und Publishern im Zeitraum vom 14. bis 31. März. Das ziemlich ernüchternde Ergebnis: Erst jeder fünfte Werbungtreibende ist in diesem Bereich tatsächlich aktiv. Immerhin 65 Prozent haben den Einstieg ins Mobile Marketing fest ins Auge gefasst, 29 Prozent planen ihn noch in diesem Jahr. Nicht viel besser sieht es im Bereich Mobile Affiliate Marketing aus. Nur 28 Prozent der Befragten betreiben dies derzeit aktiv, knapp die Hälfte (43 Prozent) plant den Einstieg.

cj_diagramm_mobile_marketing

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Immerhin verfügt jeder zweite befragte Advertiser bereits über eine Mobile Website und 42 Prozent haben eine oder mehrere Mobile Apps im Angebot. Die derzeit noch geringe Ausschöpfung erstaunt – er gilt als einer der wesentlichen Wachstumstreiber in den nächsten Jahren. „Höchste Zeit also, aufzuwachen und das Potential zu nutzen!“, findet Tobias Allgeyer, Country Manager Commission Junction. In den USA haben sich die Investitionen in Mobile Advertising übrigens vergangenes Jahr mehr als verdoppelt, der Anteil am Gesamtwerbemarkt liegt bei schon 17 Prozent (siehe auch unser Blog vom 15. April). Höchste Zeit also auch für die deutschen Werbetreibenden aus dem Dornröschenschlaf aufzuwachen.

 

Die wichtigsten Fragen zur Demand-Side-Platform (DSP)

WAS IST EINE DEMAND-SIDE-PLATFORM (DSP)?

Eine DSP ist eine intelligente Management- und Optimierungsplattform, die Werbungtreibenden und Agenturen auf Basis ihrer Daten den auktionsbasierten Einkauf von Display-Werbeplätzen in Echtzeit ermöglicht – und zwar anbieterübergreifend.

WIE FUNKTIONIERT EINE DEMAND-SIDE-PLATFORM (DSP)?

Jede DSP verfügt über Schnittstellen zu sogenannten Ad Exchanges – Online-Marktplätze, auf denen Inventar auktionsbasiert und in Echtzeit gehandelt wird. Um für jede, dort gehandelte Impression das maximale Gebot festlegen zu können, greift die DSP auf vorhandene Daten des Werbungtreibenden bzw. der Agentur zurück. Dies können sowohl exklusive eigene Daten (1st-Party-Daten) als auch hinzugekaufte Daten von Drittanbietern (3rd-Party-Daten) sein.

WAS IST DER VORTEIL EINER DSP GEGENÜBER EINER AD EXCHANGE?

Die Demand-Side-Platform bündelt die Nachfrage eines Werbungtreibenden / einer Agentur und berechnet auf Basis der vorhandenen Daten für jede einzelne Ad Impression das maximale Gebot. Sie ermöglicht über Schnittstellen den Einkauf über verschiedene Ad Exchanges – parallel und in Echtzeit – und bietet Marktplatz-übergreifend Frequency Capping an. Die Folge ist eine genauere Aussteuerung und damit verbesserte Rentabilität der Kampagne.

Darüber hinaus ist eine DSP lernfähig. Das heißt: Sie bezieht den Erfolg verschiedener User-Charakteristika sowie die Kaufwahrscheinlichkeit in die Algorithmus-Berechnung mit ein und kann so den Bietprozess optimieren. Eine Ad Exchange dagegen vergleicht lediglich die Gebote verschiedener Advertiser und liefert anschließend das Banner mit dem höchsten Gebot aus.

DAS PASSENDE MODELL: FULLY-MANAGED-DSP ODER SELF-SERVICE-PLATFORM?

 Die Vorteile einer Fully-Managed-Lösung liegen auf der Hand: Advertiser und Agenturen können Werbung auktionsbasiert und in Echtzeit buchen, ohne dafür ein eigenes Team anzustellen. Die Steuerung des Tools übernimmt der Technologieanbieter – genau wie Einkauf, Adserving, Reporting und Optimierung. Darüber hinaus ist der Kunde keiner speziellen Ad Exchange verpflichtet, sondern hat über Schnittstellen Zugriff auf verschiedene Onlinemarktplätze.

Anders bei einer Self-Service-Platform: Sie setzt einen längerfristigen Vertrag mit einem Anbieter voraus. Zudem benötigt der Advertiser ein eigenes Media-Team, das über ausreichend Erfahrung im Umgang mit RTB-Tools und der Datenverarbeitung verfügt. Denn: Schon der kleinste Fehler kann dazu führen, dass das Tool innerhalb kürzester Zeit große Mengen an Geld verbrennt.

GIBT ES WEITERE AUSWAHLKRITERIEN?

->  Passt RTB zu meiner Marke?

Bevor Werbungtreibende über eine Demand-Side-Platform nachdenken, sollten sie sich fragen, ob Real-Time Bidding das Richtige für ihre Marke ist. Also: Will ich mit meiner Werbung gezielt einzelne User erreichen oder strebe ich eher nach großer Reichweite? Lege ich noch Wert auf das Umfeld und wünsche mir vielleicht sogar eine Premium-Vermarktung?

->  Verfüge ich über eine eigene Datenbasis?

Entscheidet sich der Advertiser für RTB, spielt bei der Auswahl der DSP auch das vorhandene Datenvolumen eine Rolle. Sprich: Generiert der Werbungtreibende exklusive 1st-Party-Daten für die Attribuierung oder setzt er vor allem auf zugekaufte Daten von Drittanbietern?

->  Bietet mir die angebotene DSP Zugang zu allen führenden Ad Exchanges?

->  Erfüllt die Lösung meine Sicherheitsstandards?

->  Nach welchen Kriterien kann ich Inventar ausschließen?

->  Und: Welchen Service bietet mir der Vermarkter?

Gerade im Bereich der Fully-Managed-DSP sind die Unterschiede hinsichtlich Beratung, Service und Technologie groß. Während manche Vermarkter lediglich sogenannte „one-size-fits-all“-Lösungen bieten, entwickeln andere für jeden Advertiser eine individualisierte Lösung.