Gastbeitrag von Julian Simons zur IASH.EU-Zertifizierung

Julian Simons, Geschäftsführer mediascale
Je komplexer die Materie, desto undurchschaubarer erscheint sie. Für Außenstehende und manchmal auch für Marktteilnehmer selbst. Wo der Durchblick fehlt, entstehen Vorurteile. Doch spätestens wenn Ressentiments vorherrschen, droht ein Markt Schaden zu nehmen. Dagegen hilft nur eines: Transparenz. Nach dieser für Onliner ungewöhnlich langen und theoretischen Einleitung nun zum Thema:
Mediascale begrüßt die IASH-Zertifizierung von AdNetworks. Und zwar deshalb: Jede Initiative, die für noch mehr Klarheit und damit Planungssicherheit im Online-Werbemarkt sorgt, nutzt der gesamten Gattung. Die IASH.EU-Initiative ist dabei ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. Vor allem natürlich die Selbstverpflichtung der zertifizierten Networks auf für Werbungtreibende imageschädigende Angebote zu verzichten sowie nur klar definierte Websites anzubieten. Das schafft Vertrauen und Sicherheit. So wie es unsere Kunden bei mediascale schon lange gewohnt sind.
Und doch ist es nur ein erster Schritt in die richtige Richtung: aus Agentursicht wünschen wir uns eine Kontrolle der Umfelder und Agenturvorgaben nicht nur jährlich, sondern fortwährend, bei jeder Buchung, für jedes Umfeld. Das dies gerade bei Vermarktern mit hohem Drittvermarktungsinventory teilweise ohne Exklusivität schwierig ist, ist uns klar, weswegen wir diesen Schritt der Zertifizierung gerade bei Vermarktern wie adconion oder ValueClick begrüssen, dennoch muß das Ziel eine kontinuierliche Sicherstellung der Qualität der versprochenen Angebote sein – nur einmal jährlich ist zwar definitiv noch zu kurz gesprungen, aber immerhin gesprungen.
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