Kommentar zum Gastbeitrag von Julian Simons

Andreas Heintze, Country Manager ValueClick Media und AK-Leiter beim BVDW
Zu allererst freuen wir uns sehr darüber, daß das Thema IASH.EU von hochspezialisierten Online-Agenturen wie der Mediascale, aber auch allgemein im Markt durchwegs positiv aufgenommen wird. Aus diesem Grund werden mein AK-Leiter Kollege Sven Bornemann und ich in den kommenden zwei Wochen Agenturen in ganz Deutschland besuchen, um das Thema vorzustellen.
Was den Prüfungsrythmus angeht, gebe ich Julian vollkommen Recht: Gerade im Internet ändern sich Inhalte extrem schnell, und eine einmal jährlich stattfindende Kontrolle wäre viel zu wenig. Dies ist aber in Wirklichkeit nur ein Bruchteil der Bemühungen, die gerade die großen, international tätigen Ad Networks zum Thema Sicherheit vornehmen. Neben der Unterzeichnung und dem täglichem „Leben“ des Code-of-Conducts als Selbstverpflichtung wird ein hoher technischer und manueller Aufwand betrieben, um die Inhalte der Traffic liefernden Sites permanent zu überwachen (bei ValueClick Media sind dies zum Beispiel eine manuelle Prüfung jeder Seite, ein URL-Checking Tool uvm .
Die Summe der Maßnahmen bringt klar die Ernsthaftigkeit zum Ausdruck, mit der die beteiligten Netzwerke sich dem Thema annehmen. Aber auch seitens IASH.EU sind wir noch nicht am Ende angelangt: Wir arbeiten derzeit mit dem Fraunhofer Institut daran, die Sicherheitsüberprüfung im nächsten Schritt durch ein technisches Tool zu ergänzen. Das System wird wie ein Webcrawler arbeiten und die Sites der Ad Networks permanent prüfen. Die Software wird angelernt, welche Inhalte okay sind und welche nicht, bei Verstößen bzw. Unsicherheiten wird das System einen entsprechenden Alert auswerfen. Um den Vergleich von Julian zu bemühen: Dies wird ein weiterer riesiger Sprung in die richtige Richtung sein, nämlich Vertrauen und Sicherheit gegenüber Ad Networks zu schaffen.
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